Zollkreuzer Emden kommt manövrierunfähiger Segelyacht zur Hilfe

Die „Emden“ ist heute einer Segelyacht zur Hilfe gekommen, dessen Motor Probleme machte. Der Havarist wurde schließlich in den Emder Außenhafen geschleppt.

Archivfoto: Zollkreuzer Emden

EMDEN. Während einer Streifenfahrt erhielt der Zollkreuzer „Emden“ Meldung über eine offensichtlich manövrierunfähige Segelyacht. Das Schiff wurde durch unübliche Fahrmanöver auffällig und befand sich zwischen Delfzijl und Eemshaven (NL) auf der Höhe Rysumer Nacken.

An der Segelyacht angekommen, bestätigte sich die Meldung:

„Das Schiff stand quer zur Strömung, änderte mehrfach den Kurs – jedoch ohne diesen halten zu können“ erklärt Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg.

In der ersten Kontaktaufnahme über Funk mit dem Skipper der Yacht, räumte dieser lediglich mittlerweile behobene Motorprobleme ein.

„Wegen der weiterhin unsicheren Fahrweise entschieden sich meine Kollegen trotzdem, das Tochterboot „Engelke up de Muer“ zu Wasser zu lassen, um an Bord der Segelyacht ein genaueres Bild von der Situation zu erhalten“, so Mauritz weiter.

Als die Wasserzöllner das Schiff erreichten, lenkte der Skipper schnell ein und bat um Schlepphilfe durch das Tochterboot. Seine Segel seien nicht funktionsfähig und der Motor mache weiterhin Probleme. Die Segelyacht wurde anschließend in den Emder Außenhafen geschleppt.

Der gesamte Einsatz erfolgte in Absprache und Koordinierung mit der Revierzentrale Ems-Traffic. Die weitere Klärung des Vorgangs obliegt der Wasserschutzpolizei Emden.

Quelle: Hauptzollamt Oldenburg